Deutsche - Französische Gesellschaft
Ravensburg - Weingarten e.V.

Association Franco-Allemande
Ravensburg - Weingarten

Rückblick

Samedi 8 juillet 2007
Journée de la rencontre (Tag der Begegnung) à Weingarten avec la participation du groupe folklorique les CORREVROTS LURONS

photos (Patrick Hermel)


Samedi 6 janvier 2008
Dégustation du gateau des rois (Dreikönigskuchen) au restaurant  “Muke”
photos (Marjorie Scherpereel)


Dimanche 17 février 2008
Le Tartuffe de Moliére “Theater Ravensburg” photos

Ein voller Erfolg für Molière und seine Sprache

Theater Ravensburg

DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE GESELLSCHAFT RAVENSBURG-WEINGARTEN

spielt in französischer Sprache und mit eigenen  Kräften

M O L I È R E

L E  T A R T U F F E

Aus Anlass ihres 50-jährigen Jubiläums nahm sich die DFG Ravensburg-Weingarten eine Menge besonderer kultureller Veranstaltungen vor. Höhepunkt sollte eine Theateraufführung in französischer Sprache sein. Man beauftragte Wolfgang Peters, Vizepräsident und pensionierter Französischlehrer mit Theatererfahrung, ein französisches Stück und interessierte Leute zu finden. Das war vor zwei Jahren ... So weit, so gut.

Dass Wolfgang Peters dann eigentlich Unmögliches ins Auge fasste, wagte niemand offen auszusprechen: ein Stück aus der französischen Klassik in der Sprache des 17. Jahrhunderts, dazu noch in Versen und einem völlig veralteten Wortschatz, und das vor einem mehrheitlich deutschen Publikum, das heute ohnehin kaum mehr Französisch lernt – das war eine kaum zu überbietende Utopie. Dazu kam, dass sogar einige mutige deutsche Mitspieler nur geringe Französisch-Kenntnisse besaßen und kaum in der Lage waren, sinnvoll Verse zu sprechen. Doch man ging das Wagnis ein, zwei Jahre lang arbeitete man verbissen, aber immer mit Spaß. Mehrfach fielen im Laufe der langen Zeit Spieler aus, die man ersetzen musste; dann begann die Arbeit von vorn. Aber irgendwann war es so weit: Man mietete das Theater Ravensburg für zwei Aufführungen im November 2007. Man hatte sich sogar den Luxus einer Doppelbesetzung in wichtigen Rollen erlaubt. Und das Ergebnis?

Keinesfalls das prophezeite Desaster! Zweimal war das Theater zum Brechen voll, so dass wir jetzt im Februar 2008 eine dritte Aufführung anberaumten; auch diese war ebenfalls nahezu voll!

Das Konzept der Inszenierung bestand aus einer auf das Nötigste reduzierten Bühnenausstattung: ein Tisch, zwei Stühle, drei symmetrisch angeordnete weiße Tore, alles vor schwarzem Horizont – dieser schwarzen Komödie über die Heuchelei der Machtsüchtigen angemessen

Die Kostüme waren eher zeitlos, aus einem undefinierbaren bürgerlichen Jahrhundert. Der Text war um zeitbezogene Passagen gekürzt; die Gestik und Mimik waren von der Regie her darauf angelegt, den Sinn der Verse nachzuzeichnen. So konnte man auch das weniger sprachkompetente Publikum fesseln. Der Gesandte des Königs, der  als „Deus ex Machina“ die hoffnungslos verfahrene, tragische Situation der Familie Orgon am Schluss anscheinend gegen jede Logik löst, erschien als prächtiger barocker Herrscher, eine Art Louis XIV., also als eine Kunstfigur.

Die DFG Ravensburg-Weingarten kann mit der Erfahrung dieses Erfolges nur allen anderen DFG’s in Deutschland dazu raten, mutig die (gerade auch klassische) französische Kultur in unserem Lande zu pflegen.

Madame Pernelle    Nathalie Kerkhoff / Claudia Gnann
Orgon      Matthias Freund
Elmire     Marjorie Shaperelle / Karin Krächter
Damis      Dominique Freund / Daniela Hihn
Mariane    Leonie Zeeb / Regina Zimmermann
Valère     Christoph Stehle
Cléante    Marco Lee / Christoph Freund
Tartuffe     Ulrich Burckhard / Patrick Schellhorn
Dorine     Danielle Bellemare-Lee / Monique Rezbach
Monsieur Loyal   Dietmar Schlecht
L’Exempt     Wolfgang Peters
Flipote      Manon Shaperelle
Bühnenbild     Jean-Pierre Manchon / Wolfgang Peters
Inszenierung     Wolfgang Peters

Aufführungen
11. November 2007
13. November 2007
17. Februar 2008

 


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Association Franco-Allemande
Ravensburg - Weingarten

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Samedi 8 juillet 2007
Journée de la rencontre (Tag der Begegnung) à Weingarten avec la participation du groupe folklorique les CORREVROTS LURONS

photos (Patrick Hermel)


Samedi 6 janvier 2008
Dégustation du gateau des rois (Dreikönigskuchen) au restaurant  “Muke”
photos (Marjorie Scherpereel)


Dimanche 17 février 2008
Le Tartuffe de Moliére “Theater Ravensburg” photos

Ein voller Erfolg für Molière und seine Sprache

Theater Ravensburg

DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE GESELLSCHAFT RAVENSBURG-WEINGARTEN

spielt in französischer Sprache und mit eigenen  Kräften

M O L I È R E

L E  T A R T U F F E

Aus Anlass ihres 50-jährigen Jubiläums nahm sich die DFG Ravensburg-Weingarten eine Menge besonderer kultureller Veranstaltungen vor. Höhepunkt sollte eine Theateraufführung in französischer Sprache sein. Man beauftragte Wolfgang Peters, Vizepräsident und pensionierter Französischlehrer mit Theatererfahrung, ein französisches Stück und interessierte Leute zu finden. Das war vor zwei Jahren ... So weit, so gut.

Dass Wolfgang Peters dann eigentlich Unmögliches ins Auge fasste, wagte niemand offen auszusprechen: ein Stück aus der französischen Klassik in der Sprache des 17. Jahrhunderts, dazu noch in Versen und einem völlig veralteten Wortschatz, und das vor einem mehrheitlich deutschen Publikum, das heute ohnehin kaum mehr Französisch lernt – das war eine kaum zu überbietende Utopie. Dazu kam, dass sogar einige mutige deutsche Mitspieler nur geringe Französisch-Kenntnisse besaßen und kaum in der Lage waren, sinnvoll Verse zu sprechen. Doch man ging das Wagnis ein, zwei Jahre lang arbeitete man verbissen, aber immer mit Spaß. Mehrfach fielen im Laufe der langen Zeit Spieler aus, die man ersetzen musste; dann begann die Arbeit von vorn. Aber irgendwann war es so weit: Man mietete das Theater Ravensburg für zwei Aufführungen im November 2007. Man hatte sich sogar den Luxus einer Doppelbesetzung in wichtigen Rollen erlaubt. Und das Ergebnis?

Keinesfalls das prophezeite Desaster! Zweimal war das Theater zum Brechen voll, so dass wir jetzt im Februar 2008 eine dritte Aufführung anberaumten; auch diese war ebenfalls nahezu voll!

Das Konzept der Inszenierung bestand aus einer auf das Nötigste reduzierten Bühnenausstattung: ein Tisch, zwei Stühle, drei symmetrisch angeordnete weiße Tore, alles vor schwarzem Horizont – dieser schwarzen Komödie über die Heuchelei der Machtsüchtigen angemessen

Die Kostüme waren eher zeitlos, aus einem undefinierbaren bürgerlichen Jahrhundert. Der Text war um zeitbezogene Passagen gekürzt; die Gestik und Mimik waren von der Regie her darauf angelegt, den Sinn der Verse nachzuzeichnen. So konnte man auch das weniger sprachkompetente Publikum fesseln. Der Gesandte des Königs, der  als „Deus ex Machina“ die hoffnungslos verfahrene, tragische Situation der Familie Orgon am Schluss anscheinend gegen jede Logik löst, erschien als prächtiger barocker Herrscher, eine Art Louis XIV., also als eine Kunstfigur.

Die DFG Ravensburg-Weingarten kann mit der Erfahrung dieses Erfolges nur allen anderen DFG’s in Deutschland dazu raten, mutig die (gerade auch klassische) französische Kultur in unserem Lande zu pflegen.

Madame Pernelle    Nathalie Kerkhoff / Claudia Gnann
Orgon      Matthias Freund
Elmire     Marjorie Shaperelle / Karin Krächter
Damis      Dominique Freund / Daniela Hihn
Mariane    Leonie Zeeb / Regina Zimmermann
Valère     Christoph Stehle
Cléante    Marco Lee / Christoph Freund
Tartuffe     Ulrich Burckhard / Patrick Schellhorn
Dorine     Danielle Bellemare-Lee / Monique Rezbach
Monsieur Loyal   Dietmar Schlecht
L’Exempt     Wolfgang Peters
Flipote      Manon Shaperelle
Bühnenbild     Jean-Pierre Manchon / Wolfgang Peters
Inszenierung     Wolfgang Peters

Aufführungen
11. November 2007
13. November 2007
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photos (Patrick Hermel)


Samedi 6 janvier 2008
Dégustation du gateau des rois (Dreikönigskuchen) au restaurant  “Muke”
photos (Marjorie Scherpereel)


Dimanche 17 février 2008
Le Tartuffe de Moliére “Theater Ravensburg” photos

Ein voller Erfolg für Molière und seine Sprache

Theater Ravensburg

DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE GESELLSCHAFT RAVENSBURG-WEINGARTEN

spielt in französischer Sprache und mit eigenen  Kräften

M O L I È R E

L E  T A R T U F F E

Aus Anlass ihres 50-jährigen Jubiläums nahm sich die DFG Ravensburg-Weingarten eine Menge besonderer kultureller Veranstaltungen vor. Höhepunkt sollte eine Theateraufführung in französischer Sprache sein. Man beauftragte Wolfgang Peters, Vizepräsident und pensionierter Französischlehrer mit Theatererfahrung, ein französisches Stück und interessierte Leute zu finden. Das war vor zwei Jahren ... So weit, so gut.

Dass Wolfgang Peters dann eigentlich Unmögliches ins Auge fasste, wagte niemand offen auszusprechen: ein Stück aus der französischen Klassik in der Sprache des 17. Jahrhunderts, dazu noch in Versen und einem völlig veralteten Wortschatz, und das vor einem mehrheitlich deutschen Publikum, das heute ohnehin kaum mehr Französisch lernt – das war eine kaum zu überbietende Utopie. Dazu kam, dass sogar einige mutige deutsche Mitspieler nur geringe Französisch-Kenntnisse besaßen und kaum in der Lage waren, sinnvoll Verse zu sprechen. Doch man ging das Wagnis ein, zwei Jahre lang arbeitete man verbissen, aber immer mit Spaß. Mehrfach fielen im Laufe der langen Zeit Spieler aus, die man ersetzen musste; dann begann die Arbeit von vorn. Aber irgendwann war es so weit: Man mietete das Theater Ravensburg für zwei Aufführungen im November 2007. Man hatte sich sogar den Luxus einer Doppelbesetzung in wichtigen Rollen erlaubt. Und das Ergebnis?

Keinesfalls das prophezeite Desaster! Zweimal war das Theater zum Brechen voll, so dass wir jetzt im Februar 2008 eine dritte Aufführung anberaumten; auch diese war ebenfalls nahezu voll!

Das Konzept der Inszenierung bestand aus einer auf das Nötigste reduzierten Bühnenausstattung: ein Tisch, zwei Stühle, drei symmetrisch angeordnete weiße Tore, alles vor schwarzem Horizont – dieser schwarzen Komödie über die Heuchelei der Machtsüchtigen angemessen

Die Kostüme waren eher zeitlos, aus einem undefinierbaren bürgerlichen Jahrhundert. Der Text war um zeitbezogene Passagen gekürzt; die Gestik und Mimik waren von der Regie her darauf angelegt, den Sinn der Verse nachzuzeichnen. So konnte man auch das weniger sprachkompetente Publikum fesseln. Der Gesandte des Königs, der  als „Deus ex Machina“ die hoffnungslos verfahrene, tragische Situation der Familie Orgon am Schluss anscheinend gegen jede Logik löst, erschien als prächtiger barocker Herrscher, eine Art Louis XIV., also als eine Kunstfigur.

Die DFG Ravensburg-Weingarten kann mit der Erfahrung dieses Erfolges nur allen anderen DFG’s in Deutschland dazu raten, mutig die (gerade auch klassische) französische Kultur in unserem Lande zu pflegen.

Madame Pernelle    Nathalie Kerkhoff / Claudia Gnann
Orgon      Matthias Freund
Elmire     Marjorie Shaperelle / Karin Krächter
Damis      Dominique Freund / Daniela Hihn
Mariane    Leonie Zeeb / Regina Zimmermann
Valère     Christoph Stehle
Cléante    Marco Lee / Christoph Freund
Tartuffe     Ulrich Burckhard / Patrick Schellhorn
Dorine     Danielle Bellemare-Lee / Monique Rezbach
Monsieur Loyal   Dietmar Schlecht
L’Exempt     Wolfgang Peters
Flipote      Manon Shaperelle
Bühnenbild     Jean-Pierre Manchon / Wolfgang Peters
Inszenierung     Wolfgang Peters

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13. November 2007
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